Makak/Kamerun

Schwester Gisela

Leben geschwisterlich teilen

In Makak, Kamerun, befindet sich eine kleine Station der Jesus-Bruderschaft. Ihr Auftrag besteht in erster Linie darin, das Leben mit den Kamerunern geschwisterlich zu teilen.

Sr. Gisela hat eine Kindergottesdienstarbeit entwickelt, leitet die Helferinnen der Gemeinde an und führt für Interessierte, auch aus anderen Kirchenbezirken, Seminare durch. In Heimarbeit werden Wandbehänge mit biblischen und mit Szenen aus dem dortigen Leben hergestellt; so haben die Frauen eine kleine Verdienstmöglichkeit.

Sr. Gisela beschäftigt auch einige junge Männer, die das Gelände in Ordnung halten und das Feld bestellen. Auch kommen immer wieder Gäste mit den unterschiedlichsten Anliegen zu ihr.

Ein verbindlicher Freundeskreis, die „Mawanda“, unterstützt Sr. Gisela in allen Fragen des alltäglichen wie des kirchlichen und gesellschaftlichen Lebens.

Aus der Geschichte der Kommunität

  • 1972

    Erste Kontakte der Jesus-Bruderschaft nach Kamerun.

  • 1974

    Einreise von drei Schwestern und drei Brüdern. Eingliederung in die presbyterianische Gemeinde Nkong-Ngi in Makak. Die Geschwister unterrichten im Gymnasium von Libamba, die Schwestern übernehmen die Leitung des Mädcheninternats.

  • 1976

    Mitarbeit in Kindergottesdienst und Schülerarbeit. Übernahme von Verantwortung im Ältestenrat der afrikanischen Gemeinde.

  • 1978

    Überregionale Schulung von Kindergottesdiensthelferinnen und -helfern. Herstellung von Flanellbildern für den Kindergottesdienst und von Wandbehängen.

  • 1988

    Die Brüderkommunität wird aufgelöst. Sr. Johanna und Sr. Gisela führen die Arbeit weiter und teilen ihr Leben mit jungen afrikanischen Frauen.

  • 1994

    Die erste Kindergottesdienst-Fibel in Basaa erscheint. Die Gäste- und Retraitearbeit und die Schulung von Kindergottesdienstmitarbeitern gewinnen weiter an Bedeutung.

  • 1999

    Zweimaliger Überfall auf das „Schwesterndorf“. Die Schwestern verlassen das Land. Sr. Gisela kehrt zurück, um zu prüfen, ob und wie die Arbeit in einheimische Hände übergehen kann.

  • 2001

    Ein Freundeskreis von Kamerunern entsteht, der die Arbeit in Makak mitträgt („Mawanda“). Eine afrikanische Familie, zwei junge Männer und einige junge Frauen ziehen zu ihr.

  • 2005

    Beginn eines kleinen Kapellenneubaus.

Leben in einer christlichen Kommunität

Experiment Gemeinschaft

Eingeladen sind Ehepaare im Alter von Anfang 20 bis Ende 30 (mit oder ohne Kinder), die ihre Berufsausbildung abgeschlossen haben und sich intensiv und konkret mit dem Reichtum und den Herausforderungen eines Lebens in einer christlichen Kommunität auseinandersetzen wollen.

Mehr erfahren…

Aktuell

Freie Stellen

Bundesfreiwilligendienstler/in gesucht – Last minute Stelle zu vergeben

Wir brauchen DICH! Im aktuellen Jahrgang 17/18 ist noch ein Platz zu vergeben.

Mehr erfahren …