Portrait:

Kloster auf Zeit im Brüderhaus

… das könnte eine Chance sein, dass der Heilige Geist Herzen berührt und aufschließt. So haben es drei junge Männer erlebt, die – menschlich gesehen – eher zufällig zur gleichen Zeit bei uns im Brüderhaus mitlebten. Was sie dabei erfahren haben, schrieben sie uns am Ende der Zeit. Nachstehend einige Auszüge daraus:

Johannes Stehr Danke, dass ihr mir die Möglichkeit gegeben habt, mit euch zu leben; danke für die liebevolle Aufnahme und alles Vertrauen. Ich habe mich stets zuhause und unter Freunden gefühlt. Mit euch zu beten, zu leben und zu arbeiten habe ich sehr genossen … Für mich war dieses halbe Jahr in der Jesus-Bruderschaft wahrscheinlich das lehrreichste meines bisherigen Lebens, und dafür danke ich Gott und euch! In dieser Zeit hat sich manches Alte bestätigt, vieles Neue habe ich aber auch entdecken dürfen. …
So gehe ich und hoffe, dass ich an einen Ort komme, wo Menschen eures Kalibers sind, die ganz vom Heiligen Geist erfüllt ein Leben in Hingabe an Jesus führen und die Liebe des Vaters in die Welt tragen. In meinen Gebeten werde ich in Dankbarkeit und Freundschaft an euch denken und bitte euch, auch mich nicht zu vergessen.

Johannes Stehr


Florian Pflugfelder Es war wirklich ein Privileg, unter euch zu wohnen und Teil eurer Gemeinschaft zu sein. Eure Sanftmütigkeit, Wertschätzung, Großzügigkeit und Liebe hat Jesus gebraucht, um viel in mir heilen und versöhnen zu lassen. „Wer sucht, der findet“ – das durfte ich erleben. Jesus hat mir Antworten gegeben – zwar nicht, wie ich es mir vorgestellt oder gewünscht hätte, aber das kennen wir ja von den biblischen Berichten.

Danke für eure Gastfreundschaft, euer Vorbild und für den Raum, Gott zu suchen und zu begegnen. Ich kann nur staunen, wie Gott mich hier hat wachsen lassen.

Florian Pflugfelder


Philip Kronsbein Als ich im März 2017 in Gnadenthal ankam und später ein Volontariat startete, hatte ich keine Ahnung, was mich erwarten würde. Kurz zuvor hatte ich mein Studium abgebrochen und war voller Fragen – und auf der Suche nach Antworten und einem Ort zum Neuanfang. Dazu bekam ich die Möglichkeit in Gnadenthal, im Brüderhaus, wo ich aufgenommen wurde, ankommen und mitleben durfte.

Vieles, was ich in Gnadenthal kennenlernte, war völlig neu für mich: Das Leben in einer christlichen Kommunität überhaupt. Die Gebetszeiten, das Liturgische – wobei ich gerade die Komplet und die Psalmen von Herzen schätzen lernte. Das Teilen von allen materiellen Gütern. Das generationsübergreifende Zusammenleben. Das Sich-Öffnen und Anteilnehmen.

Ein kleiner Ausschnitt von dem, was dabei mein Herz verändert hat:
Die unglaubliche Gastfreundschaftlichkeit und Herzlichkeit. Die spürbare Nähe Gottes und seine Hand über Gnadenthal. Die Freude! Alle „Großereignisse“ wie Pfingstmosaik oder Familienforum. Und alle Familienfeiern, in die ich mit hineingenommen wurde. Die Möglichkeit zur Stille und Ruhe, abseits vom Großstadtlärm. Die erfahrene Liebe der Brüder, Schwestern und Familien. Im Besonderen auch alles Erlebte mit Florian und Johannes. Und die Fülle Gottes! Deutlich zu sehen in Bruder Viktors Blumengarten oder auf den reich gedeckten Tischen.

Was ich aus dieser Zeit mitnehme, ist vor allem Gottes überreiche Liebe. Ein Plan, wie‘s weitergeht.
Und von ganzem Herzen neue Freunde. Und deswegen sage ich nur: Bis bald!

Philip Kronsbein



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